Bambu Studio: Der Slicer für Bambu-Lab-Drucker erklärt
erklären wir kurz, wenn du darauf zeigst oder tippst.
Bambu Studio ist der Slicer von Bambu Lab. Er ist kostenlos, Open Source und baut auf PrusaSlicer auf. Seine größte Stärke ist das Zusammenspiel mit den eigenen Druckern: Einrichten, Drucken und Überwachen funktioniert aus einem Programm heraus.
Steckbrief
| Entwickler | Bambu Lab |
| Kosten | kostenlos |
| Lizenz | Open Source (AGPL-3.0) |
| Systeme | Windows, macOS, Linux |
| Ursprung | Weiterentwicklung von PrusaSlicer |
Für wen eignet sich Bambu Studio?
- Besitzer von Bambu-Lab-Druckern: Profile für Drucker, Düsen und Bambu-Filamente sind bereits eingerichtet.
- Mehrfarbdruck mit AMS: Farben werden direkt im Slicer den Spulen im AMS zugeordnet.
- Einsteiger: sehr wenig Einrichtung, viele Automatiken.
Was Bambu Studio auszeichnet
- Projekte mit mehreren Druckplatten: mehrere Druckaufträge in einer Datei
- Direkter Druck und Überwachung: Druckaufträge senden, Kamera ansehen, Fortschritt verfolgen
- Verbindung zu MakerWorld: Modelle aus der Bambu-Plattform direkt mit fertigen Druckprofilen öffnen
- Aufmalen von Farben, Stützen und Nähten direkt auf dem Modell
Grenzen
- Ausgelegt auf Bambu-Drucker. Für einige Fremdgeräte gibt es Profile, aber die Auswahl ist kleiner als in OrcaSlicer oder PrusaSlicer.
- Weniger Kalibrierungstests als OrcaSlicer, auch wenn die wichtigsten Grundtests inzwischen enthalten sind.
- Abhängigkeit vom Ökosystem. Mit den Firmware-Änderungen von Anfang 2025 hat Bambu Lab den Zugriff von Drittsoftware auf die Drucker stärker geregelt. Wer andere Slicer nutzen will, sollte die aktuellen Hinweise des Herstellers zu Netzwerk- und Entwicklermodus prüfen.
Bambu Studio oder OrcaSlicer?
Für den Einstieg mit einem Bambu-Drucker ist Bambu Studio die einfachste Wahl. OrcaSlicer lohnt sich, wenn du mehr Kalibrierungstests willst oder Drucker verschiedener Marken nutzt. Einen Überblick gibt der Slicer-Vergleich.